Der alte Eisenbahnwaggon erlebt eine Renaissance!

Am 22.09.2015 fand die Einweihungsfeier statt

Fotos und Bericht von Silke Lorenz


Nach der gelungenen Restaurierung weihten die Kinder des „Rudi-Rotbein-Clubs“ zum ersten Gruppentreffen feierlich bei Spiel und Spaß ihren Eisenbahnwaggon ein. Mit dabei sind Eltern, Eisenbahnfreunde, NABU-Mitglieder und Interessierte.

Den Waggon auf dem AWO-Gelände hatten Mitglieder des Vereins Museumseisenbahn Ammerland-Barßel-Saterland in mühevoller Kleinarbeit über die Sommermonate auf Vordermann gebracht. Gut erkennbar auf den frischen blau/weißen NABU-Farben erstrahlen nun die Logos des Naturschutzbundes in neuem Glanz.


Gruppenbild mit den Gruppenleitern Eike und Gerold und Heinz Niebuhr von der Museumseisenbahn
Gruppenbild mit den Gruppenleitern Eike und Gerold und Heinz Niebuhr von der Museumseisenbahn

September 2015: Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen

Blick auf die aufwendigen Restaurierungsarbeiten
Blick auf die aufwendigen Restaurierungsarbeiten

 

 

Seit vielen Jahren unterhält der NABU Rastede mit Unterbrechungen eine Kindergruppe, den „Rudi-Rotbein-Club“ der Naturschutzjugend (NAJU). Nach längerem Suchen fand sich mit dem ehemaligen Gesellschaftswagen der Bundesbahn auf dem Gelände der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Rastede an der Mühlenstraße eine geeignete Unterkunft mit besonderem Flair für die 14-tägigen Clubnachmittage. Mit dem angrenzenden Kögel-Willms-Wäldchen als natürlichem Lernort und dem benachbarten Schlosspark war der Eisenbahnwaggon hervorragend geeignet, das Erlernte spielerisch zu vertiefen. Die Kinder sind mit Begeisterung dabei und haben mit Eike Fiebrig-Kroll und Gerold Lüerßen zwei engagierte Betreuer.

 

Als das „Grüne Haus“ mit Nebengebäude der AWO an der Mühlenstraße zum Abriss anstanden, sollte der alte Eisenbahnwaggon wegen des besseren Abtransports verschrottet werden. Auf unsere Intervention hin ließ man von Seiten der AWO von diesem Vorhaben ab. Seitdem haben wir als NABU Rastede eine uns auferlegte moralische Verpflichtung, den Waggon und seine unmittelbare Umgebung in ordnungsgemäßem Zustand zu erhalten. Der aus den (geschätzt) 1950er Jahren stammende Waggon war nach seiner wechselvollen Geschichte (u. a. als Gesellschaftswagen an der Deutschen Weinstrasse, als Cafe der AWO) inzwischen in einem bedauernswerten Zustand, sodass umfangreiche äußere Renovierungsarbeiten 

unumgänglich wurden.

Die beiden Fotos zeigen den Zustand des Waggons zu Beginn der Arbeiten und nach seiner Renovierung im September 2015. Diese konnten inzwischen dank der Hilfe zweier Museumseisenbahner abgeschlossen werden. Er wirkt nunmehr fast wie neu und kann seine Aufgabe als Lernstandort für unsere Kindergruppe in bester Weise erfüllen.

 

Die angefallenen Kosten i.H.v. 3.450 Euro für Entrostungs-/Schweiß-/Niet- und Lackierungsarbeiten sind derzeit noch nicht abgedeckt. Bei verschiedenen Stiftungen wird derzeit über eine Bezuschussung angefragt.

In einer kleinen Feier wollen wir den "neuen" Waggon mit den Kindern, ihren Eltern sowie Mitgliedern und Freunden am 22. September 2015 um 15.30 Uhr einweihen.

 

Nun erstrahlt er in neuem Glanze... Foto H. Lobensteiner
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