Jahresbericht 2012

Massentierhaltung im Ammerland

05.09.2012: Mit Rücksicht auf die sich abzeichnende Verzögerung durch zusätzliche Gutachten und Stellungnahmen aufgrund eines Eilantrages des NABU Emsland vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück hat der NABU heute seinen Widerspruch vom 24.07.2012 gegen die Garnholter Ställe zurückgezogen. Der "Muster"-prozess vor dem VG Osnabrück gegen die Errichtung einer Hähnchenmastanlage in Wippingen/Emsland (s. unseren Bericht vom 11.11.2011 im Jahresbericht 2011!) sollte die Grundlage für eine evtl. Klage des NABU Oldenburger Land bilden. Wir halten weiterhin die im Widerspruch vorgetragenen Bedenken aufrecht, sehen aber unter den geschilderten Umständen angesichts der geltenden Rechtslage keine andere Möglichkeit, als den Widerspruch zurückzunehmen. Sollte die Gerichtsentscheidung zugunsten des Tier- und Menschenschutzes ausfallen, wird darauf in künftigen Genehmigungsverfahren Bezug genommen.

Juli 2012: Gegen den Genehmigungsbescheid des Landkreises Ammerland vom 27.06.2012 hat der NABU mit Schreiben vom 24.07.2012 Widerspruch eingelegt. Begründet wird dies mit der nach wie vor fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), mit fehlenden Abluftreinigungsanlagen gegen die die menschliche Gesundheit gefährdenden Bioaerosole (s. unten), mit dem nicht ausreichenden Brandschutz für die 76.800 Tiere, mit der Unvereinbarkeit der Haltungsbedingungen mit dem Tierschutzrecht, mit der bauplanungsrechtlichen Unzulässigkeit, weil es sich um ein industrietypisches Vorhaben handelt und öffentliche Belange der landwirtschaftlichen Privilegierung entgegenstehen und weil die starken Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und die Erholungsqualität der Landschaft nicht bzw. nicht ausreichend gewürdigt werden.

April 2012: Für die von der Dr. Janssen und Deetjen GbR beantragten Junghennenaufzuchtställe mit 2 x 38.400 Tieren in Westerstede-Garnholt ist vom Landkreis Ammerland trotz zu erwartender erheblicher Umweltauswirkungen (gesundheitsgefährdender Emissionen, Landschaftsbild, Bodenstruktur, Naturhaushalt) keine UVP-Pflicht (Umweltverträglichkeitsprüfung) festgestellt worden. Der NABU hält diese Beurteilung für fehlerhaft und fordert in seiner Stellungnahme vom 24.04.2012 neben der UVP auch die Sicherung der Ställe für den Fall eines Brandes. Nach der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) müssen für eine vollständige Evakuierung von Mensch u n d Tier Fluchtmöglichkeiten vorgesehen und eingebaut werden. Um eine Gesundheitsgefährdung durch Bioaerosole (luftgetragene Partikel biologischer Herkunft wie Pilze, Bakterien, Viren sowie ihre Stoffwechselprodukte und Zellwandbestandteile (zum Beispiel Endotoxine)) für Menschen, Tiere und Pflanzen in einem Radius von 500 m zumindest zu minimieren, werden vom NABU entsprechende Abluftanlagen gefordert.

März 2012: Zeitungsberichten zufolge hat die Gemeinde Wiefelstede die Klage zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Baugenehmigung zurückgezogen. Ohne Erfolg blieb in 2011 die Klage der Gemeinde Wiefelstede vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg gegen das vom Landkreis ersetzte, von der Gemeinde verweigerte Einvernehmen für die Baugenehmigung von zwei neuen Hähnchen-Mastställen im Wiefelstedermoor. Damit ist wieder eine Chance vertan, den Expansionsdrang der Fleisch-Großkonzerne zu stoppen. Ungeachtet der Proteste der Anwohner und der Wiefelsteder ist damit der Weg frei für weitere gigantische Hähnchen-Mastställe. Wann fordert der Landkreis Ammerland wie im Emsland Brandschutz- und Keimgutachten, um eine tierschutzgerechte Haltung durchzusetzen? Bitte nicht erst, wenn die Landschaft wie in den Landkreisen Cloppenburg, Emsland und Vechta mit solchen Anlagen zugepflastert worden ist!

In einer Eilentscheidung hat das OVG Lüneburg am 13. März 2012 dem Landkreis Oldenburg bestätigt, dass es für die Forderung nach einer Abluftanlage zur Vermeidung von Luftbelastungen durch Bioaerosole (Pilze, Bakterien, Viren, Endotoxine und Stoffwechselprodukte)  für einen Hähnchenmaststall mit 83.000 Tierengute Gründe“ gibt (Az.: 12 ME 270/11).


„Küstenautobahn“ A 20 (vormals A 22)

Dezember 2012: Im Planfeststellungsverfahren für den ersten Abschnitt bei Bremervörde werden wegen der Folgewirkungen auch auf unserem Raum (Abschnitte 1 (Ammerland) und 2 (Wesermarsch)) vom NABU und seinen Mitgliedern Stellungnahmen bei der Straßenbaubehörde in Lüneburg eingereicht. Auch für eine evtl. Klage vor den Verwaltungsgerichten wird der NABU durch RA Kremer (Berlin) vertreten.

06.06.2012: Die neue Landesregierung in Schleswig-Holstein will die A 20 im Bereich westlich der A 7 bis zur Elbe bei Glückstadt nicht weiterbauen (NWZ vom 06.06.2012). Auch der Bau eines Tunnels unter der hier ca. 3 km breiten Elbe dürfte sich damit erledigen. Unter diesem Gesichtspunkt erübrigt sich die weitere Planung dieser Autobahn auch auf niedersächsischer Seite für die Strecke von Drochtersen/Elbe bis Westerstede. Um nicht noch mehr Steuergelder sinnlos zu vergeuden, wird sich der NABU für die Aufhebung der entsprechenden Verfahren einsetzen.

 

Torfabbruchkante am See
Torfabbruchkante am See

Roter Steinwegsee

Herbst 2012: Auf Betreiben der Gemeinde Edewecht soll der geplante Wanderweg von der B 401 bzw. dem Roten Steinwegsee in den Wildenloh nicht, wie ursprünglich geplant, auf der rechten, sondern auf der linken Seite des NABU-Stiftungsgrundstücks entlangführen. Dazu muss der Übergang über den vorhandenen Graben verlegt werden. Da die linke Grundstücksseite mit den wertlosen Baumarkt-Heidepflanzen, gedacht als Ersatz für die illegal vernichteten Sandheiden am See, aus Naturschutzsicht keine höhere Wertigkeit hat, hat der Vorstand der Stiftung dem zugestimmt. Ob der Landkreis hier sein Einverständnis erteilt, bleibt abzuwarten.

Rasteder Geestrandmoore sind weiter vom Torfabbau bedroht! (zur Vorgeschichte siehe u.a. Jahresbericht 2011)

Auch 2012 gibt es weiter Bestrebungen der Torfindustrie, das Hankhauser Moor großflächig abzutorfen. Das neue Landesraumordnungsprogramm (LROP) sieht diese Möglichkeit trotz Bemühungen des NABU-Landesverbandes und der örtlichen NABU-Untergliederungen (u. a. des NABU Rastede) nach wie vor vor.

02.06.2012: Erstmals ist weltweit ein Wert von 400 Partikeln CO² pro 1 Million Luftteilchen (ppm) von der US-Wetterbehörde NOAA in Alaska gemessen worden. Die Arktis sei nur der Vorbote warnen die Experten. In etwa vier Jahren werden entsprechende Werte für die übrige Welt erwartet. Das sollte Warnung genug sein, um endlich die weltweite Ausbeutung und Abtorfung der Moore zu beenden. Siehe dazu auch die Ausführungen im Jahresbericht 2011.

Baugebiet „Südlich Schlosspark“ (Details siehe hier)

Dezember 2012: Mit Schreiben vom 06.12.20212 stellt der Landkreis Ammerland fest, dass er nach nochmaliger Stellungnahme der Gemeinde zu den vom NABU geäußerten Kritikpunkten an der 51. Änderung des Flächennutzungsplans (FPlans) keinen Grund für eine Versagung der Genehmigung erkennen konnte. Das ordnungsgemäße Zustandekommen des FPlans hat demnach Ende November 2012 zu seiner Genehmigung geführt. Auf die einzelnen Kritikpunkte des NABU wurde dabei mit keiner Silbe eingegangen.Das Ergebnis der Prüfung zeigt einmal mehr, wie im öffentlichen Interesse vorgetragene Kritik von Bürgern und Verbänden an Behördenentscheidungen trotz des weitreichenden Umweltinformationsgesetzes Niedersachsens (NUIG) verfahren wird.

10.10.2012: Der vom NABU Rastede am 11.04.2012 gestellte und im Beteiligungsverfahren erneut reklamierte Antrag, die Gemeinde möge die aus Steuergeldern zu tragenden Folgekosten in den verschiedensten Bereichen für das neue Baugebiet in Stufen von 5, 10, 20 und 30 Jahren angesichts der vorhersehbaren demografischen Entwicklung berechnen, wurde im Verwaltungsausschuss am 18.09.2012 abgelehnt. Das teilte die Gemeinde mit Schreiben vom 08.10.2012 mit. Die lange "Bedenkzeit" lässt sich vielleicht mit der Ungewöhnlichkeit des Antrags und der Unbequemlichkeit, sich mit diesen wichtigen Zukunftsfragen ernsthaft auseinanderzusetzen, erklären, zeigt aber auch, dass man sich mit einer konsequenten Innentwicklung und dem weitgehenden Verzicht auf die Bebauung in den Außenbereichen nicht beschäftigen will. In diesem Zusammenhang ist die (Alters-) Regionalstatistik beachtenswert. Nach dieser Statistik vom 31.12.2010 sind in der Gemeinde Rastede ca. 4.000 (!) Einwohner über 65 Jahre alt. Das bedeutet u. a., dass in den nächsten 10 - 20 Jahren etliche Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen frei werden. Dieser Aspekt ist u. E. ungenügend beachtet worden und müßte im Rahmen von Wohngebietsplanungen berücksichtigt werden. Alles andere ist fahrlässig!

28.09.2012: Die ungeklärt gebliebenen Kritikpunkte aus dem öffentlichen Beteiligungsverfahren zur 51. Änderung des Flächennutzungsplans wurden dem Landkreis Ammerland (Kommunalaufsicht) als Genehmigungsbehörde mit Schreiben vom 28.09.2012 mitgeteilt.

27.08.2012: Im Beisein mehrerer Aktiver des NABU, des BUND und der Hankhauser Initiative 2020 plus übergab der Sprecher der Initiative, Udo Frigger, einen Präsentkorb mit den Stellungnahmen von Bürgern und den Verbänden BUND und NABU Oldenburger Land vor dem Rathaus Rastede an Bürgermeister Dieter von Essen. Udo Frigger brachte bei der Übergabe zum Ausdruck, dass die Initiative in einen konstruktiven Dialog mit der Gemeinde eintreten wolle, schlug ein Nachhaltigkeitsforum vor und forderte von der Gemeinde ein Aussetzen der Planung (Moratorium) mit einer anschließenden Bürgerbeteiligung, die ihren Namen verdient. Bürgermeister von Essen versprach eine Prüfung und Behandlung der Einwendungen in der nächsten Bauausschusssitzung.

August 2012: Die Gemeinde muss die Planungsunterlagen "Südlich Schlosspark" erneut öffentlich auslegen. Wie verlautet, ist die bezüglich der öffentlichen Bekanntmachung in Presse und Internet angepaßte Hauptsatzung der Gemeinde durch die Kommunalaufsicht beim Landkreis Ammerland beanstandet worden. Dadurch werden alle öffentlichen Bekanntmachungen der Gemeinde aus der Zeit der fehlerhaften Hauptsatzung ungültig und müssen wiederholt werden.

31.05.2012: Vor 80 interessierten Zuhörern referierte in der Heimvolkshochschule der Bürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf (Lkrs. Diepholz), Jürgen Lübbers, über die Nachhaltigkeitsstrategie seiner Gemeinde. Zuvor hatte der Sprecher der "Bürgerinitiative Hankhausen für Rastede 2020 plus", Udo Frigger, die Anwesenden begrüßt und in seinem Eingangsstatement die Ziele der Initiative erläutert.
Angestoßen durch die Suche nach einer Folgenutzung für ein aufgegebenes Kasernengelände haben die Barnstorfer mit Hilfe des vom NABU initiierten Forschungsprojekts REFINA (Flächenreduktion im Siedlungsbau, nachhaltiges Flächenmanagement) ein Konzept auch gegen den anfänglichen Widerstand in den eigenen Reihen entwickelt, in den Mitgliedsgemeinden auf die Inanspruchnahme von Flächen im Außenbereich für Neubausiedlungen vollständig zu verzichten und stattdessen konsequent die Innenentwicklung zu präferieren. Dadurch bleibe das Ortszentrum mit seinen Geschäften lebendig und von allen Altersschichten durchmischt. Eine Baubewegung in die Randlagen werde wesentlich teurer (Infrastruktur) und lasse die Ortszentren veröden. 
Der Weg dahin war steinig und nur mit viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Auch Lübbers wurde vom Befürworter zum Gegner der eingefahrenen Baulandpolitik, sozusagen vom Saulus zum Paulus. Sein Credo: Man kann nicht immer weiter machen wie bisher. Alle müßen dazulernen, auch ein Bürgermeister. Am 12.04.2012 hat die EU-Kommission ihre Leitlinien für bewährte Verfahren zur Begrenzung, Abmilderung oder zur Kompensierung der Bodenversiegelung verabschiedet. Darin wird das Flächenmanagement der Samtgemeinde Barnstorf mit dem Grundsatzbeschluss vom 09.03.2009 gelobt und zur Nachahmung empfohlen (s. http://www.barnstorf.de/einzelne-news-anzeigen/article/8/flaechenmana.html).

Im Anschluss an den lebhaften Vortrag des Bürgermeisters entspann sich unter Beteiligung von Politikern von CDU, Grünen und FDP eine lebhafte Diskussion, in der viel Zustimmung für das Barnstorfer Konzept sichtbar wurde. 
In seinem Schlusswort regte Udo Frigger noch einmal ein Moratorium zum geplanten Baugebiet und eine Fortsetzung des Dialogs mit den Gemeindevertretern an.

21.05.2012: Vom 23. Mai bis zum 22. Juni liegen die Pläne zur 51. Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans 93 A in den Räumen der Gemeinde öffentlich aus. In dieser Zeit kann jedermann dazu schriftlich oder mündlich Stellung nehmen. Wer als Gegner dieser Planung aus zeitlichen oder anderen Gründen keine eigene Stellungnahme abgeben kann, hat die Möglichkeit, seine ablehnende Haltung mit seiner Unterschrift in einer digitalen Unterschriftenliste des NABU auszudrücken.

11.04.2012: In einem Schreiben an die Gemeinde beantragt der NABU Rastede eine Untersuchung zu den entstehenden (Folge-) Kosten für die gesamte Infrastruktur, die mit der Änderung des Flächennutzungsplans verbunden sind.

Winter 2011/2012: Die Pläne der Gemeinde zur Flächennutzungsplanänderung "Südlich Schlosspark" und zur Aufstellung des Bebauungsplans 93 A stoßen in der Gemeinde und bei den gewählten Vertretern im Gemeinderat auf ein unterschiedliches Echo. Die Großzügigkeit, mit der die Landschaft im ländlichen Hankhausen verplant wird, erschreckt und sprengt in ihren Ausmaßen alle Grenzen. In Fortsetzung der Baulandpolitik unter der Ägide seines Vorgängers scheint auch der neue Bürgermeister keine Bedenken bei der weiteren Landschaftszersiedelung und -versiegelung zu haben. In Erinnerung an den 11. August 2011, als vor der Kommunalwahl beiden Bürgermeisterkandidaten (Dieter von Essen und Rüdiger Kramer) in der Heimvolkshochschule die Frage gestellt wurde, ob sie denn im Falle ihrer Wahl Pläne unterstützen würden, den Schlosspark durch weitere Baugebiete einzukreisen und ihn damit zum „Stadtpark“ werden zu lassen, schlossen beide Kandidaten diese Möglichkeit für sich aus. Die Aussage unseres neuen Bürgermeisters ist zum Zeitpunkt der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung also noch nicht ½ Jahr alt und erweist sich schon als Makulatur.

Es scheint auch niemanden zu stören, dass das für alle Gemeinden des Ammerlandes bindende Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) das Gebiet südlich des Schlossparks als Vorsorgegebiet für Natur und Landschaft ausgewiesen hat.

Die Verwirklichung der Planung jedenfalls wird genau dieses Ergebnis bringen: der Schlosspark wird auch auf seiner Südseite von Wohnbebauung, allein durch die heutige verdichtete (z. T. zweistöckige) Bauweise mit kleinen Grundstücken, optisch verriegelt. Dabei wird leider übersehen, dass man damit auch die eigene Identität aufgibt. Hankhausen ist die zentrumsnächste Bauerschaft und hat bis heute seinen ländlichen Charakter im Kern weitgehend erhalten können. Die Grünländereien bilden einen wohltuenden Kontrast zur vorherrschenden Streusiedlung und zur Siedlung "Südlich Schlosspark". Dieses Kleinod ist man offensichtlich bereit zu opfern für einige Dutzend Neubürger, um damit vermeintlich den Bevölkerungsschwund aufzuhalten (Stichwort demografische Entwicklung). Zu bedenken ist außerdem, dass gemeindlicherseits ein zusätzliches Infrastrukturpotenzial vorzuhalten ist mit enormen Folgekosten, die auf immer weniger Schultern zu verteilen sind. Sind die die Mehrheit tragenden Parteien auf einem Auge blind und fragen sich nicht, ob die immer weiter fortschreitende Zersiedelung, der Artenschwund und der Verlust der Attraktivität Rastedes als Wohn- und Urlaubsort diesen Zugewinn rechtfertigt?
Der auch für Rastede nicht unbedeutende Wirtschaftsfaktor Tourismus soll bundesweit sogar die Bedeutung von Banken und Fahrzeugherstellern übertreffen und zählt nach Studien zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands (NWZ vom 04.02. und 10.02.2012).  

Täglich werden in Deutschland immer noch 90 ha Freifläche zugebaut. Gegenteilige Beschlüsse der Bundesregierung vom 07.11.2007 ("Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt"), bis 2010 die Degradierung von Lebensräumen zu stoppen, zumindest aber den täglichen Flächenbedarf bis 2020 auf 30 ha zu verringern, sind leider nur Lippenbekenntnisse. Auf Kommunalebene wird weiter ungehindert gewurstelt wie eh und je. Inzwischen schlagen auch die Landwirte Alarm. Ihnen geht die landwirtschaftliche Nutzfläche nach und nach verloren.

Der NABU Rastede hat nach der gemeindlichen Bürgerinformation eine nicht repräsentative, aber differenzierte Umfrage unter den Rasteder Einwohnern und Besuchern durchgeführt. Die mit identischen Fragestellungen durchgeführte Online-Umfrage brachte zusammen mit der Direktbefragung eine erstaunlich hohe Zahl von der Bebauung in Hankhausen ablehnend gegenüberstehenden Personen, nämlich 74 %! Hier können drei Grafiken mit den Gesamtergebnissen und dem Fragebogen eingesehen werden. 

Die Grafik "Bevölkerung im Ammerland nach Altersgruppen" mit Stichtag 31.12.2010 fördert ebenfalls ein bezeichnendes Bild für Rastedes Alterspyramide zutage. Danach haben in Rastede etwa 4.000 Personen in der Altersgruppe 65 und älter ihren Wohnsitz. Damit ist absehbar, dass auch viele Häuser im Zeitrahmen von 5 - 20 Jahren ihren Besitzer wechseln werden. Hier kommt ohne gegenzulenken eine Welle von Leerständen auf Rastede zu. D a s  gilt es zu verhindern und schon heute zu berücksichtigen!

 

Reinigung des Eisenbahnwaggons
Reinigung des Eisenbahnwaggons

Kindergruppe „Rudi-Rotbein-Club“

Seit März 2011 nutzt der Rudi-Rotbein-Club des NABU Rastede im zweiwöchentlichen Rhythmus den Eisenbahnwaggon auf dem Gelände der Altenwohnanlage der AWO, in unmittelbarer Nähe des Kögel-Willms-Wäldchens und des Schlossparks. Ein idealer Ort, um drinnen zu basteln und spielerisch Wissen zu vermitteln, für spannende Naturprojekte und naturkundliche Exkursionen in die nähere Umgebung.
Jedoch mit dem Abriss des sogen. "Grünen Hauses" der AWO an der Mühlenstraße im vergangenen Winter wurde die Strom- und Gasversorgung zum Eisenbahnwaggon gekappt. Die Verschrottung drohte.

Der NABU Rastede setzte sich mit Erfolg für den Verbleib ein, fand mit Unterstützung der AWO eine Lösung für die Stromversorgung. Dafür gab er sein Wort, den Waggon sauber zu halten. Im Juli konnten die NABU-Aktiven bei angenehmen sommerlichen Temperaturen endlich Hand anlegen und der fortgeschrittenen Vermoosung zu Leibe rücken. Der historische Waggon erstrahlt nach einer schonenden Reinigungsaktion wieder in seinem ursprünglichen Glanz.

Die NAJU-Kindergruppe „Rudi-Rotbein-Club“ für Kinder im Alter von 8 - 11 Jahren hat sich hier bisher donnerstags nachmittags zweiwöchentlich getroffen. Krankheitsbedingt konnten die Treffen leider ab dem Frühjahr nicht mehr stattfinden. Für 2013 zeichnet sich eine Lösung ab.

Projekt Eisvogelschutz

Der NABU Rastede hat unter der Leitung von Frank Lorenz im Oktober das Projekt „Eisvogelschutz“ ins Leben gerufen. Eine Anschubförderung durch den Landesverband, u.a. Gelder aus der BINGO-Lotterie, wurde bewilligt.

Die Teilnahme am SPARDA-Umweltpreis im September 2012 brachte ganz unerwartet eine weitere Finanzspritze. Im November kam es dann zur Umsetzung. Zuvor wurden – spärliche - Fachinformationen über Eisvogelsichtungen in der Gemeinde Rastede eingeholt. Der Eisvogel ist von Natur aus scheu. Bei seiner Nahrungssuche gleitet er wie ein schillernder Edelstein über die Gewässer dahin. Man muss sein Revier beobachten und auf seinen prägnanten Ruf warten. Selbst dann ist er schwer auszumachen.

Wegen fehlender natürlicher Steilufer wurden anhand der unterschiedlichen Örtlichkeiten für mögliche Nistplätze Vor- und Nachteile der Nistkasten-Bauarten abgewogen. Materialtransporte, Hochwassersicherheit, genügend Deckung durch überragende Äste sowie möglichst wenig Störungen wurden gegeneinander abgewogen. Nisthöhlen wurden gekauft, Material zum Bau der künstlichen Nistwände wurde kostengünstig beschafft.

Die erste Niststation der Rasteder NABU-Ortsgruppe wurde am 3.11.2012 gebaut. Bei einem ausgesuchten Gewässer in Loy sind sehr gute Bedingungen vorhanden. Regelmäßige Eisvogelsichtungen, große Wasserfläche, ruhige Lage und Fischbestand. Da keine großen Wasserstandsschwankungen zu erwarten sind, konnte eine Holzwand direkt ans Ufer gestellt werden. In einem dahinterliegenden Holzkasten wurden dann zwei Bruthöhlen eingesetzt, die in Sand eingebettet wurden. Damit soll ein ähnliches Klima wie in natürlich gegrabenen Erdhöhlen erzeugt werden. Die Größe des Einflugloches wie auch die Neigung der Niströhre wurden nach Anleitung gebaut. Der „Ansitz“ ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Nistplatzumgebung. Er besteht aus einem stabilen Ast, der quer über das Gewässer ragt. Er darf nicht mehr als 2 m über dem Wasserspiegel sein, damit der Eisvogel Fische erspähen und als Stoßtaucher fangen kann. Wieder sicher auf dem Ansitz gelandet, wird der Fisch durch Schlagen auf den Ast getötet, mundgerecht gedreht und gefressen bzw. an die Jungen verfüttert.

Im Dezember ist eine zweite Niststation an einem kleinen Wäldchen auf Privatgrund erstellt worden. Die Projektgruppe sammelt derzeit weitere Informationen über Sichtungen, um dann gezielt weitere Niststationen bauen zu können. Wer selbst Beobachtungen von Eisvögeln gemacht hat, oder auch nur von Erzählungen über Eisvögel aus vergangenen Jahren weiß, wird gebeten, diese Hinweise an folgende Telefonnummer weiterzugeben: 04402/4954

Exkursionen 2012

Besuch bei den Wintergästen in der Jader Marsch am 29. Januar 2012 mit 30 begeisterten Teilnehmern

Eine Wolke mit tausenden Wildgänsen in der Jader Marsch. Zum Bericht von S. Lorenz bitte auf das Bild klicken.
Eine Wolke mit tausenden Wildgänsen in der Jader Marsch. Zum Bericht von S. Lorenz bitte auf das Bild klicken.

 

 

Einstimmung auf dem Denkmalsplatz
Einstimmung auf dem Denkmalsplatz

Vogelkundliche Wanderung durch den Schlosspark am 22. April 2012. Zum Bericht von Silke Lorenz bitte auf das Bild klicken.

Auf den Spuren der Gummibahn am 6. Mai 2012. Zum Bericht von Silke Lorenz bitte auf das Bild klicken.

Naturkundliche Exkursion in das Naturschutz- gebiet Gellener Torfmöörte am 10. Juni 2012. Zum Bericht von Silke Lorenz bitte auf das Bild klicken!

Naturkundliche Exkursion zum Sehestedter Außendeichs- Moor im Weltnaturerbe Wattenmeer am 9. September 2012. Zum Bericht von Eike Fiebrig-Kroll bitte auf das Bild klicken!

Veranstaltungen 2012

Blick auf die Zuhörer, Foto S. Lorenz
Blick auf die Zuhörer, Foto S. Lorenz

Moorschutzsymposium am 7. Januar 2012 im Akademiehotel

Über 110 Interessierte folgten der Einladung des NABU-Bundesverbandes, der in Zusammenarbeit mit dem NABU Rastede am 7. Januar 2012 ein ganztägiges Moorschutz-Symposiumunter dem Motto „Moorschutz konkret - Welche Zukunft haben die Moore Niedersachsens?“ im Akademiehotel Rastede durchführte. Die Referenten waren Experten der Uni Greifswald (Matthias Krebs; der Projektleiter Prof. Joosten befand sich im Publikum), des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN, Jürgen Göttke-Krogmann) sowie des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (Dr. Heinrich Höper). Thema ihrer Vorträge waren die Klimarelevanz von Moornutzung und -renaturierung, Wunsch und Wirklichkeit von artenreichem Hochmoorgrünland sowie die Torfmooskultivierung (Hankhauser Moor). Felix Grützmacher vom NABU-Bundesverband moderierte.

Einen Bericht von der Veranstaltung können Sie hier einsehen.

Blick in das Auditorium
Blick in das Auditorium

20-Jahr-Feier NABU Rastede und Jahreshauptversammlung am 13. März 2012

Feierliche Veranstaltung mit 70 Gästen im Akademiehotel Rastede

 

Die Entwicklung der Sandabbautätigkeit im Bereich der Nethener Seen war im März 1992 einer der Auslöser für Horst Lobensteiner zur Gründung einer Rasteder NABU-Ortsgruppe. Aus der Urzelle der Ortsgruppe sind heute nur noch der Gründer sowie Prof. Dr. Klaus Hinsch und Horst Vollstaedt dabei. Sie setzten sich im Laufe der folgenden Jahre ehrenamtlich für Natur und Landschaft in Rastede und dem Ammerland ein. Das Team von aktiven Mitgliedern um sie herum wechselte häufiger. Das begründet der Vorsitzende Horst Lobensteiner in seiner Begrüßungsrede damit, dass der Arbeitsaufwand und die Einsatzbereitschaft häufig unterschätzt werden. Andere Vereine, wie z.B. Sportvereine haben es sicher einfacher, ihre Mitglieder zu motivieren, so der Vorsitzende. So konnte vor einiger Zeit wieder eine Jugendgruppe "Rudi Rotbein" ins Leben gerufen werden, die im letzten Jahr im Eisenbahnwaggon auf dem AWO-Gelände Einzug gefunden hat.

Der stellvertretende Bürgermeister, Torsten Wilters, konnte in seiner Ansprache die Leistungen der Ortsgruppe bestätigen. Gern erinnert er sich an die Zeit, als er als Ipweger Junge den Aufbau der Wildtierstation miterlebt und auf dem Ellernfest Vogelhäuser gebaut hatte. Die zukünftige Zusammenarbeit mit der Gemeinde sieht er positiv.

Der Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann lobte in seinem anschließenden Festvortrag die Naturschutzarbeit in Rastede und die in den letzten Jahren erreichten Erfolge auf Landesebene. Die zunehmende Vermaisung und die Massentierhaltung fordere dringenden Handlungsbedarf, was auch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Grundwasserschutz stehe. Weiterhin sind immer noch große Teile Niedersachsens als Flächen für den Torfabbau vorgesehen. Hier muss gegengewirkt und am Moorschutzprogramm gearbeitet werden. Steigende Mitgliederzahlen von mittlerweile über 70.000 in Niedersachsen bestätigten den Wunsch nach mehr Naturschutz in der Bevölkerung.

Der Vorsitzende des NABU Oldenburger Land, Rolf Grösch, gab einen bebilderten Rückblick auf 20 Jahre Zusammenarbeit im NABU Oldenburger Land und sorgte dabei auch ein wenig für aufgelockerte Stimmung bei den Jubiläumsgästen. Mit Sorge betrachte er allerdings die Diskussion um Naturschutz und Energiewende.

Das Festprogramm endete mit einem Vortrag über Naturerlebnisse im Ipweger Moor von Dr. Klaus Hinsch. Am Schluss gab es eine Art Grimme-Preis für den 1. Vorsitzenden als Dank für 20 Jahre gemeinsame Zeit.

Bei einem anschließenden Büfett wurden noch so manche Erinnerungen ausgetauscht, bis zur Jahreshauptversammlung mit dem Jahresbericht und den Regularien aufgerufen wurde. Nach Abgabe des Jahres- und des Kassenberichts wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen. Die Vorstandswahlen wurden geleitet von Eckart Tardeck und ergaben für die nächsten drei Jahre folgende Vorstandsmitglieder:

1. Vorsitzender Horst Lobensteiner, 2. Vorsitzender Dr. Klaus Hinsch, Kassenprüfer Horst Vollstaedt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Silke Lorenz, Kassenprüfer Rolf Harms und Frank Lorenz, Leiterin Kindergruppe Sylvia Haase.

Es schloß sich eine Diskussion über anstehende und künftige Projekte an.

 

"Familien"-Foto von S. Lorenz
"Familien"-Foto von S. Lorenz

Jahrestagung der OAO in Rastede am 17. November im Akademiehotel

Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Oldenburg (kurz: OAO) traf sich am 17. November 2012 zu ihrer Jahrestagung im Akademiehotel Rastede. Die OAO ist eine Untergliederung der Bezirksgruppe Oldenburger Land des NABU. Alljährlich werden an wechselnden Standorten Fachvorträge gehalten, aktuelle ornithologische Entwicklungen und Beobachtungen des Jahres vorgetragen und diskutiert.
Nach einer morgendlichen Exkursion in die Barkenkuhlen im Ipweger Moor und einer Schweigeminute zum Tode des ehemaligen Vorsitzenden der OAO, Hans Rudolf Henneberg, ging es in diesem Jahr ab 14.00 Uhr um den Vogel des Jahres, die Dohle, um die Erfassungsarbeit mit dem Internetportal "ornitho.de", die bundesweite Brutvogelkartierung ADEBAR, die ornithologische Feldarbeit mit dem Smartphone (ARDINI), die avifaunistischen Beobachtungen aus dem Oldenburger Land und einige Kurzbeiträge (OAO-Jahresbericht 21, Aufruf zur Mitarbeit bei der Girlitz- und Ortolanerfassung, Aufruf zur Winterzählung von Wasservögeln auf dem Zwischenahner Meer (Störung durch Schiffsfahrten). Der Hauptvortrag "Bunte Vogelwelt: Wie kommt die Farbe in die Vogelfeder?" beschloss die Veranstaltung gegen 19.30 Uhr.

 

Weitere Aktivitäten

Brutvogelmonitoring

Im Rahmen des jährlichen Brutvogelmonitorings im Hankhauser und Ipweger Moor (hier insbesondere im Naturschutzgebiet “Barkenkuhlen”) durch die Mitglieder des NABU Rastede wurden auch 2012 wieder Daten für die deutschlandweit beachteten ornithologischen Jahresberichte der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Oldenburg (OAO) bzw. die Staatliche Vogelschutzwarte im NLWKN gesammelt. Auch an den jährlichen Winterzählungen beteiligen sich die Mitglieder des NABU Rastede regelmäßig.

Verbandsbeteiligung

Wie in den Vorjahren erforderte die Verbandsbeteiligung für (Bau-) Maßnahmen einen erheblichen Zeitaufwand. Als Beispiele mögen dabei die vielfältigen Bemühungen zum Baugebiet „Südlich Schlosspark II“, zu den Junghennenaufzuchtställen in WST-Garnholt, dem Wanderweg als Ersatz für die Bebauung am Roten Steinwegsee in Friedrichsfehn, zum Windpark in OL-Etzhorn und zum ersten Planfeststellungsverfahren für den 1. Abschnitt der Autobahn A 20 (vormals A 22) gelten.

Sonstige Tätigkeiten

Neben den aufwändigen Informationsarbeiten (Pflege der nabueigenen Internetseiten) arbeiten der Vorsitzende Horst Lobensteiner noch ehrenamtlich im Vorstand des NABU Oldenburger Land als stellvertretender Vorsitzender, im Arbeitskreis Naturschutz beim Landkreis Ammerland, im Beirat der Ammerland-(Naturschutz-)Stiftung und zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Prof. Dr. Hinsch, ehrenamtlich für die NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe als Beisitzer bzw. als Vorsitzender.


Dank an die Heimvolkshochschule Rastede

Dank für die freundliche Überlassung eines Tagungsraumes für die monatlichen Aktiventreffen gilt Leitung und Sekretariat der HVHS Rastede.

Auf 100 neue Nistkästen können sich die Schloßparkvögel freuen

Vielen Dank an BINGO für die Finanzierung der Holzbeton-Nistkästen f. d. Schlosspark
Vielen Dank an BINGO für die Finanzierung der Holzbeton-Nistkästen f. d. Schlosspark

Rastede baut sich zu !

Göhlen, Ipwege, Hankhausen IV, Hahn-Lehmden und und und: Wie ist der Bau- wahn in Rastede zu stoppen?
Göhlen, Ipwege, Hankhausen IV, Hahn-Lehmden und und und: Wie ist der Bau- wahn in Rastede zu stoppen?

Die Feldlerche: Vogel des Jahres 2019

Bei uns längst zur Rarität geworden und akut vor dem lokalen Aussterben !
Bei uns längst zur Rarität geworden und akut vor dem lokalen Aussterben !

Hankhauser Moor: Über Torfab-bau entscheidet das Gericht !

Umweltausschuss am 10.10.: Die LSG-Verordnung wird vorerst zurückgestellt!
Umweltausschuss am 10.10.: Die LSG-Verordnung wird vorerst zurückgestellt!

Windparks im Norden Rastedes: Stellungnahme unter "Aktuelles"

Fotomontage S. Lorenz (Ipweger Moor)
Fotomontage S. Lorenz (Ipweger Moor)

Aussetzung des Sofortvollzugs f. d. 1. Abschnitt WST-Jaderberg durch eine Privatklage

Naturzerstörend wie keine andere und unsinnig zugleich: die A 20 (A 22)
Naturzerstörend wie keine andere und unsinnig zugleich: die A 20 (A 22)

Erschreckend: In 30 Jahren ver- schwanden 3/4 unserer Insekten

Lesenswerter Kommentar dazu von Förster Sönke Hofmann im Weserkurier (23.12.)
Lesenswerter Kommentar dazu von Förster Sönke Hofmann im Weserkurier (23.12.)

Rastedes Verstädterung setzt sich ungebremst fort !

Baugebiet auf Sickerflächen im Göhlen, s. NABU-Stellungnahme, Foto Silke Lorenz
Baugebiet auf Sickerflächen im Göhlen, s. NABU-Stellungnahme, Foto Silke Lorenz

NABU-TV auf Youtube

NABU-Vogelführer online und als kostenlose Handy-App
NABU-Vogelführer online und als kostenlose Handy-App
NATURSCHUTZ heute Online
NATURSCHUTZ heute Online

Naturschutzjugend

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen "action for nature" Mehr

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